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Stadträte fordern: Weg mit dem Angebotsstreifen am östlichen Löbdergraben!

Drei Jenaer Stadträten (Thomas Nitzsche, Clemens Beckstein und Alexis Taeger) gehen die vielen Radstreifen einfach nur noch auf den Wecker. Im aktuellen Fall vor allem der am östlichen Löbdergraben. Im nächsten Stadtrat bringen sie deshalb gemeinsam einen Beschluss ein, worin der Oberbürgermeister beauftragt werden soll, genau diesen Angebotsstreifen wieder zurück zu nehmen.

In der Begründung zum Antrag heißt es dazu:

Der Nutzen für die Radfahrer ist ein eher theoretischer, in der Praxis ist er vernachlässigbar. Es gibt auf dieser Relation überhaupt nur sehr wenige Radfahrer, und von diesen bevorzugen die meisten zwischen Fischergasse und Steinweg den subjektiv ausreichend breiten östlichen Gehweg, sowie zwischen Steinweg und Lutherplatz den separaten Gehweg entlang des Inselplatzes. Auf der Fahrbahn muss sich aufgrund des massiven Kfz-Verkehrs der Alltagsradler an dieser Stelle wie ein Fremdkörper und stark gefährdet vorkommen.

Das Auslaufen des Angebotsstreifens nach dem Steinweg in die dort wieder uneingeschränkt zweispurige Straße – wo zumal die Kfz-Fahrer mit der Einordnung in eine der Spuren beschäftigt sind – macht die Stelle für Radfahrer auch objektiv noch gefährlicher als sie vorher war. Entsprechend wird der Angebotsstreifen so gut wie gar nicht genutzt.

Theoretisch ist die Maßnahme fast ohne Auswirkung auf den Kfz-Verkehr denkbar. Tatsächlich ist der Schaden aber immens. Hier wurde, täglich zu beobachten, ein künstliches Nadelöhr geschaffen. Die Mitbenutzung des Angebotsstreifens durch den Kfz-Verkehr ist rechtlich zulässig. Tatsächlich geschieht das aber nicht, sodass der Löbdergraben an dieser Stelle faktisch einspurig wird. Das führt zu Rückstau in die Kreuzung Löbdergraben Fischergasse, die damit ihre Verkehrsfunktion nicht mehr angemessen erfüllen kann, sowie zu weiterem Rückstau über den Holzmarkt und die Schillerstraße zeitweise bis hin zu Westbahnhofstraße / Magdelstieg.

In der Abwägung zwischen geringem Nutzen und massivem Schaden ist der Rückbau des Angebotsstreifens an dieser Stelle die einzig sinnvolle und gebotene Lösung. Sofern das Motiv für die Anordnung des Angebotsstreifens die Unfallhäufung auf Höhe Steinweg war (seitliches Touchieren wegen Fahrbahnverschwenkung an enger Stelle), so wäre zu prüfen, inwiefern die Verkehrssicherheit an dieser Stelle durch eine Fahrbahnaufweitung oder anders baulich / verkehrsorganisatorisch erhöht werden kann.

Mehr Plätze für Fahrräder bzw. Zweiräder zu schaffen sind bekennendes Ziel der Jenaer Stadtentwicklung unter der Regie von Denis Peisker. Jedoch findet sich im Verkehrskonzept der Stadt Jena kein einziger formulierter Bedarf für Motorradparkplätze – und trotzdem gibt es diese.  Es bleibt die Frage, wer hier die Entscheidungen trifft und wie diese politisch motiviert sind. Anders kann man sich die vielen neuen Markierungen auf den Jenaer Straßen nicht erklären. Vielleicht gibt es aber auch eine höhere Macht, die das einfordern darf, zum Beispiel einfach durch Dienstanweisungen? Der Jenaer Oberbürgermeister darf zum Beispiel auch selber mal schnell die Parkgebühren anheben, ohne auch nur einen in der Stadt dazu befragen zu müssen. Auch wenn dies rechtlich in Ordnung zu sein scheint, ist es doch wohl nicht so recht das demokratische Mittel, mit solchen sensiblen Themen so umzugehen.

Lesen:
So sieht lokale Wirtschaftsförderung in Jena aus!

Es sind eben letztendlich Verwaltungsvorgänge und keine politischen, obwohl diese Entscheidungen grundlegende Auswirkungen auf den Verkehr in der Stadt ebenso wie die Akzeptanz dieser haben. Nachfolgend noch weitere Fotobeweise. Ob die Maßnahmen sinnvoll sind oder nicht, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden, aber letztendlich kostet das alles immer das Geld des Steuerzahlers!

Gerne schicken Sie mir weitere Fotos solcher Aktionen zu! Jena ist zwar nicht so groß, aber alles hat man einfach nicht im Blick!

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17s Kommentare

  1. Milan Wirth

    Fahrrad „Schutz“Streifen am Löbdergraben, Kreuzung Kupferhütchen: Ich benutze die Kreuzung mit dem PKW fast immer als Rechtsbbieger in Richtung Jena Ost. Dabei fahre ich bewusst sehr früh und vollständig in den roten Fahrrad“Schutz“Streifen hinein, um zu verhindern, dass die größte Gefahr zur Realität wird: Ein Fahhrad – auf sein Vor-RECHT als Geradeausfahrer vertrauend – kommt mit höherer Geschwindigkeit von hinten in meine Rechtskurve und ich erfasse ihn mit allen schweren Folgen. Lieber nehme ich hier dem Radfahrer die „VORFAHRT“ als seine Gesundheit.
    So am rechten Straßenrand rechts abbiegend gebe ich auch anderen Fahrzeugen besseren Raum zum zügigen Queren der Kreuzung, die einzige Möglichkeit, den Stau in Spitzenzeiten etwas zu mildern.
    Der Stau wird dort so oder so bleiben, weil diese Engstelle (+ Fußgängerüberweg mit Grünphase beim Rechtsabbiegen) einfach zu eng ist.
    Aber die Radfahrer wurden mit viel roter Farbe in eine trügerische Sicherheit gemalt, die sie in Wahrheit noch mehr gefährdet als der alte Zustand
    davor.
    UND nun wieder NEUES Geld für den wieder ALTEN Zustand? Wann endlich gibt es die persönliche Haftung für persönliche Dummheiten im Amt?

    • Thomas

      Herr schmeiss Hirn vom Himmel und nimm diese Pseudo-Fürsorge für die Radfahrer gleich mit!
      Schon mal darüber nachgedacht, warum an der rechten A-Säule so ein Windfänger angebaut wird und ein Kopf zwischen die Schultern jedes Autofahrers? So viel Arroganz auf vier Rädern …

      • Jenenserin

        Das Problem ist die Geschwindigkeit der Radfahrer, mir selber am Häckelplatz vom Engelplatz kommend passiert. Es ist Grün, weit hinten sehe ich natürlich einen Radfahrer, er kam erst um die Kurve gefahren bei der Post. Ich denke, der ist noch weit weg und fahre langsam an, weil ein Fußgänger über die Straße läuft, wart ich noch ein paar Sekunden und fahre an. Der Radfahrer muß fast 40 sachen drauf gehabt haben, denn er wäre fast in meine Tür gedonnert, jedenfalls musste er bremsen und hat mir einen Scheibenwischer gezeigt. Warum müssen an den Kreuzungen die Radfahrer so angerast kommen und können nicht warten bis ein Auto um die Kurve ist. Ich fahre auch manchmal Rad. Aber mir würde nicht im Traum einfallen, ein vor mir abbiegendes Fahrzeug rechts überholen zu wollen. Irgendwie könnte man hier generell die Verkehrsordnung mal ändern, denn wenn Radfahrer ein Unfall mit einem motorisierten Fahrzeug haben, sind es meist die rechtsabbiegenden Autos oder LKW. Hier ist man ja oft noch im toten Winkel. Wie gesagt, ich würde nie im Traum ein rechts abbiegendes Auto überholen wollen.

        • DiMa

          Liebe Jenenserin, die Regeln sind wie die Regeln sind und der abbiegende Autofahrer hat den Radfahrer von rechts und muss daher warten. Ich glaube aber nicht, dass die meisten Radfahrer ihre Vorfahrt erzwingen würden (geht nach §1 auch gar nicht), da sie normalerweise bei einem Zusammenstoß die größeren Schmerzen haben.
          Bitte beachten: seit 1.1.2017 gilt für die Radfahrer die Autoampel (nicht die Fussgängerampel), wenn keine spezielle Radampel angebracht ist.

  2. Hartmut

    Solang dieser Angebotsstreifen nur einen Unfall verhindert, so hat er eine Berechtigung. Auch wenn es nicht die kritischste Stelle im Stadtverkehr ist, so hatte ich dort als (regelkonformer) Radfahrer durchaus Gefährdungssituationen.

    Dass der Fußweg zwischen Pelzerwerkstatt und Kupferhüttchen für Fuß- und Radverkehr zusammen nutzbar ist erübrigt sich durch die uneinsichtigen Stellen (Haus- und Hofeingänge, Ecke „Am Räumen, etc.) und Engpässe (Lichtmasten recht mittig oft mit tiefhängenden Plakaten).

    Ich halte es für falsch bei der Sicherheit der Radler Abstriche zu machen, weil Autofahrer sich der Möglichkeit auch den Angebotsstreifen zu nutzen nicht bewusst sind (was wenn überhaupt marginal zum Rückstau beiträgt).

    Man sollte das Problem besser ursächlich angehen und Autofahrer z.B. über die Presse aufklären, statt es versuchen politisch zu instrumentalisieren. Dafür gibt es sicherlich dringendere und inhaltlich wichtige Dinge.

    • Andrae

      Hauptproblem ist das mangelhafte Wissen über die Nutzung des Schutzstreifens.Abgesehen davon das die Mehrheit der Radfahrer ihren eigenen Weg finden im Strassenverkehr.

    • Andrae

      Hartmut sie treffen den Nagel auf den Kopf,die Diskussionen sind nur basierent auf Unwissenheit der ca.90 % der Verkehrsteilnehmer.Bezüglich der kritischen Stellen ist es aber nunmal so das auch Radfahrer vorausschauend fahren müssen(Was wäre wenn Regel) denn die Physik beim Rad ist genauso wie beim Auto egal ob Bremsweg,Reibung,Fliehkräfte etc.Einen großen Mangel sehe ich aber auch in der Gesetzeslage bei der Neuerung und Veränderungen im Verkehrsrecht.Daher wäre es sinnvoll wenn die Medien mehr dazu beitragen würden.Grob gesagt im betreffenden Fall gestrichelte Linien dürfen überfahren werden wenn dies der Verkehr nötig macht bzw zulässt.

  3. Thomas

    Hallo Herr Franz,
    da kann ich Ihnen nur Recht geben. Autofahrer betrachten uns Radfahrer gerne als lästige Verkehrshindernisse, die doch genausogut zwischen den Fußgängern rumkurven können, die das dann aber komischerweise dann gar nicht so lustig finden. Vllt. erinnern sich die Stadträte die die Radfahrer immer wieder von der Strasse herunterkomplimentieren wollen, noch an die teils sehr emotional geführten Diskussionen zwischen 2007/08 und 2010/11, die sich über die gemeinsame Benutzung der Fussgängerzonen zwischen Fußgängern und Radfahrern entspannen, die der Oberbürgermeister mit einem eindeutigen Ja zum Radverkehr in diesem Bereich beendet hat.
    Ehrlich gesagt war ich als MItglied des Beirates Radverkehrs ganz und gar nicht begeistert von der unangekündigten und nicht abgesprochenen Markierung dieses schlecht angebundenen (das ist einer der wenigen Punkte wo Herr Beckstein recht hat) Schutzstreifens der jetzt zur Diskussion gestellt wird. Die Radverkehrsbeauftragte der Stadt hat in guter Absicht die Chance wahrgenommen die Radinfrastruktur wenigstens in einem kleinen Bereich zu verbessern als der FD VO seines Zeichens durch Herrn Apelt, die zweite Spur im Löbdergraben wegen der vielen Unfälle vor dem Kupferhütchen entfernen liess. Die Konsequenz der möglicherweise nicht zufriedenstellenden Ausnutzung kann eigentlich nur heissen: Die Anbindung aus Richtung Arbeitsamt und in Richtung Spittelplatz Jena Nord muss entscheident verbessert werden.
    Herr Beckstein übt sich leider in etwas unsachlicher Diskussion, da er gefühlte Zahlen und Breiten mit ADFC Fakten und Zitaten mischt, die er nicht refrenziert. Meines Wissens war es die Erkenntnis der Verkehrsentwickler die sich wegen stagnierenden Unfallzahlen trotz vermehrter Einrichtung von Radwegen fragten, woran es liegen könnte, dass Schutzstreifen die eindeutig bessere Lösung für Radfahrer darstellen, solange bestimmte Bedingungen eingehalten werden. Dieser Erkenntnis nach wurden in den Vergangen Jahren in Jena vermehrt diese Schutzstreifen, die eben auch bei Bedarf von Kfz mitbenutzt werden dürfen, gebaut. Dabei sieht man deutliche Unterschiede in der Ausführung, Nutzung und leider auch sehr unterschiedliche Qualitäten in der Anbindung. Der Schutzstreifen in der Karl-Liebknecht Strasse, neben dem nicht mehr existierenden in der Löbstedter Strasse, war eine der ersten Umsetzungen dieser Art und ist den Platzverhältnissen geschuldet in Minimalbreite (1,25m incl. der Markierung). Breitere Streifen gibt es in der Camburger und vermutlich der neue in der Winzerlaer Strasse, sowohl im Magdelstieg/Westbahnhofstrasse und in der Göschwitzer Strasse. Der Streifen im Löbdergraben gehört sicher zu den breiteren und wird von allen Radfahrern die ihn nutzen als qualitativ hochwertig und ausreichend breit empfunden. Das von Herrn Beckstein skizzierte klaustrophobe Schreckensszenario trifft auf diesen Streifen nun eben ganz und gar nicht zu, ebensowenig die heraufbeschworenen Gefahren am Ende des Streifens. Eine weitere der Erkenntnis Verkehrsplaner aus den Neunzigern war unter anderem, dass es die gegenseitige Sichtbarkeit ist, die das Verständnis für die anderen Verkehrsteilnehmer, deren Gefahren und Nöte erkennen und vermeiden lässt und zwar gegenseitig. Man fand nämlich herraus, dass die meisten Unfälle dort auftraten, wo die sich in Sicherheit wiegenden Radfahrer auf ihren so schönen Radwegen unvermeidlich wieder auf die Autofahrer trafen, die die Existenz von Radfahrern mitlerweile komplett vergessen hatten, da sie ihnen ja nicht mehr so oft begegneten. Dementsprechend haben die Schutzstreifen neben der Funktion dem Radfahrer zügiges Vorankommen zu ermöglichen die Funktion, des gegenseitigen Wahrnehmens und deshalb Gefahren vermeidens auch wenn dafür mancher seine Komfortzone verlassen muss.
    Die von Herrn Beckstein aus dem Rechtsfahrgebot konstruierte Benutzungspflicht für Schutzstreifen gibt es nicht. Das ist ja gerade der Vorteil dieser Einrichtungen, dass man als Radfahrer nicht von jedem falsch parkenden Lieferfahrzeug (wie oben m Artikel von Herrn Petrich zu sehen) ausgebremst und zu Artistik gezwungen wird, sondern einfach links daran vorbei fahren kann. Und selbst für die echten Radwege sieht der Gesetzgeber ausnahmen vor (STVOVWV 2013: „Die Führer anderer Fahrräder sollen in der Regel dann, wenn die Benutzung des Radweges nach den Umständen des Einzelfalles unzumutbar ist, nicht beanstandet werden, wenn sie den Radweg nicht benutzen“.
    Ein bisschen mehr Verständnis für die Bedürfnisse der anderen, langsamen und vermeintlch den Verkehr behindernden Verkehrsteilnehmer würde den Herren Stadträten Beckstein, Nitzsche und Täger als Bürgervertreter gut zu Gesicht stehen.
    Man ersetze

    „Ich stehe im Stau.“

    besser mit

    „Ich bin der Stau.“

    Schönen Abend noch …

    • Clemens Beckstein

      @Thomas:

      hmm… ein bisschen kurios finde ich es schon, was Sie mir da alles unterstellen:

      „Herr Beckstein übt sich leider in etwas unsachlicher Diskussion, da er gefühlte Zahlen und Breiten mit ADFC Fakten und Zitaten mischt, die er nicht refrenziert….Die von Herrn Beckstein aus dem Rechtsfahrgebot konstruierte Benutzungspflicht für Schutzstreifen gibt es nicht.“

      ??

      Mein Kommentar enthielt genau ein Zitat – ein sehr langes des ADFC – und das war deutlich durch die dafür üblichen Anführungs– und Schlusszeichen gekennzeichnet… Deshalb habe ich hier auch weder irgendetwas unsachlich vermischt (meine Gefühle habe ich klar davon getrennt geäußert), noch irgendwas konstruiert (was Sie mir da – nicht besonders sachlich – unterstellen ist klar erkennbar Teil des ADFC Zitats)

      „Das von Herrn Beckstein skizzierte klaustrophobe Schreckensszenario trifft auf diesen Streifen nun eben ganz und gar nicht zu, ebensowenig die heraufbeschworenen Gefahren am Ende des Streifens.“

      Ich sehe, Sie fühlen mit mir… 🙂 aber im Ernst:

      Nehmen wir doch die von Ihnen selber angeführten „Schutzstreifen Karl-Liebknecht-Strasse“.
      Die sind in der Tat ein besonders niederschmetterndes Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte oder auch wie man vielleicht auch den ein oder anderen Verkehrsentwickler (auf welche beziehen Sie sich denn in Ihren Zitaten?) missverstehen kann

      Sie schreiben ja selber zu Recht:

      „Der Schutzstreifen in der Karl-Liebknecht Strasse, neben dem nicht mehr existierenden in der Löbstedter Strasse, war eine der ersten Umsetzungen dieser Art und ist den Platzverhältnissen geschuldet in Minimalbreite (1,25m incl. der Markierung).“

      Wenn ich auf dieser Radwegmogelpackung abends von der Arbeit regelmäßig nach Hause radle, sterbe ich tatsächlich jedesmal 1000 Angst-Tode, wenn mich ein Autofahrer angesichts der viel zu schmalen Restfahrbahn rücksichtslos mit einem gefühlten Abstand von 30cm zwischen seiner Stossstange und meinem linken Unterschenkel überholt.

      Diesen Angebotsstreifen zum Teil in beide Richtungen in die sowieso schon verengte Fahrbahn zu legen, obwohl jeweils rechts davon Parkplätze liegen (Fahrradfahrer lieben plötzlich vor sich aufgehende Autotüren) und parallel zu dem stadtauswärts führenden Streifen auf einem grossen Abschnitt ein gefühlt 10m breiter Gehsteig verläuft, auf dem massig Platz für einen echten Radweg wäre, passt m.E. eher zur Verkehrsplanung von Schilda als zu der einer sog. Lichtstadt

      Überflüssig darauf hinzuweisen, dass dann in der Karl-Liebknecht-Strasse gerade da sowohl Schutzstreifen als auch Radwege fehlen, wo es am gefährlichsten ist: in den Abschnitten, wo die Radfahrer Gefahr laufen von der Strassenbahn erfasst zu werden, weil sie der ein oder anderer rücksichtslose Autofahrer bedrängt oder weil sie mit ihren Reifen in einer der zahlreichen Weichen zum Sturz zu kommen, in die sie die kurz davor abrupt endenden „Schutzstreifen“ führen (sehe ich auch oft an den Weichen in der Kreuzung Schutzstreifen Löbdergraben/Steinweg und am Ende des Steinwegs)… und sie fehlen natürlich ausgerechnet da, wo sie in der KALI am dringendsten benötigt würden, nämlich im unmittelbaren Einzugsbereich des Angergymnasiums, wo vor alllem radfahrende Schüler nicht nur mit dem Individualverkehr sondern auch noch mit der Strassenbahn und ihrem Gleisbett in Konflikt geraten können.

      „Eine weitere der Erkenntnis Verkehrsplaner aus den Neunzigern war unter anderem, dass es die gegenseitige Sichtbarkeit ist, die das Verständnis für die anderen Verkehrsteilnehmer, deren Gefahren und Nöte erkennen und vermeiden lässt und zwar gegenseitig.“

      Natürlich… aber wieso ist die ohne Schutzstreifen schlechter als mit Schutzstreifen? Trifft nicht eher das Gegenteil zu?

      „Man fand nämlich heraus, dass die meisten Unfälle dort auftraten, wo die sich in Sicherheit wiegenden Radfahrer auf ihren so schönen Radwegen unvermeidlich wieder auf die Autofahrer trafen, die die Existenz von Radfahrern mittlerweile komplett vergessen hatten, da sie ihnen ja nicht mehr so oft begegneten.“

      Und nicht nur Autofahrer sondern auch noch Straßenbahnen und Busse und LKWs und…

      Kluge Verkehrsplaner das sind…
      aber das war doch einer der Kernkritikpunkte, die wir mit dem Angebotsstreifen im Löäbdergraben (und ich weiter oben mit denen in der KALI) verbunden haben?

      Oder sehen das die Verkehrsplaner, auf die Sie sich da mehrfach völlig referenzlos beziehen für abrupt beginnende und endende und den Restverkehr (Straßenbahnen z.B.) kreuzende Schutzstreifen anders als für echte Radwege?

      Und warum dieser aggressive Ton und dieses herab würdigende Anprangern, wenn jemand auf etwas hinweist, was dieser jemand sogar unter Nennung von Gründen für problematisch hält?

      Nur weil dieser jemand etwas anprangert, das man selber für sich und andere gesetzt hält?

      Vielleicht liegt es ja daran, dass Arne Petrich unseren Stadtratsantrag kurioserweise mit der Behauptung „Drei Jenaer Stadträten (Thomas Nitzsche, Clemens Beckstein und Alexis Taeger) gehen die vielen Radstreifen einfach nur noch auf den Wecker.“ zusammenfasst.

      Wie er zu dieser Meinung kommt, weiß ich nicht. Was mich angeht, so ist sie definitiv falsch, das habe ich in meinen beiden Kommentaren zu erläutern versucht. Und auch in der BV selbst und in ihrer Begründung (er hat ja ausführlich daraus zitiert, muss sie also gelesen haben) steht etwas völlig anderes.

      Wie auch immer,

      Die Welt ist nicht schwarz-weiß, jeder Verkehrsteilnehmer ist heute Radfahrer, morgen Motorradfahrer, übermorgen PKW-Fahrer, und überübermorgen Nutzer des ÖPNV (Sie dürfen die Reihenfolge gerne verändern, wenn Sie die für bedenklich halten)

      Jemand, der darauf hinweist, dass eine gut gemeinte Not“lösung“ (und das sind Schutzstreifen immer im Vergleich zu Radwegen, denn die installiert man doch nur dort, wo ein Radweg nicht möglich ist) spätestens dann schlechter als gar kein Streifen für Radfahrer ist, wenn sie ein zusätzliches Sicherheitsrisiko für die Radfahrer erzeugt, ist doch nicht schon deswegen ein Feind der Radfahrer, weil er an der fraglichen „Lösung“ zusätzlich beklagt, dass sie zu allem Überdruss auch noch den motorisierten Verkehr massiv behindert.

      Jena hat massive Verkehrsproblem, aber die werden wir sicher nicht vernünftig lösen, wenn wir jedes dieser Probleme zuallererst zu einem Glaubenskrieg zwischen den beteiligten Typen von Verkehrsteilnehmern aufbauschen…

      Sorry das war jetzt lang, aber das Problem liegt mir wirklich am Herzen…

      • Thomas

        Guten Abend Herr Beckstein,
        ich lass den albernen Klammeraffen mal weg.

        Sehen Sie es mir nach, wenn ich jetzt mglw. nicht auf alle ihrer Punkte eingehe, in so einer offline Diskussion kommen wir sonst nie zum Ende und die Zeit bis zum 18. ist ja nicht mehr sooo lang. Übrigens hat mich nicht die Petrich’sche Einführung zu einer Gegenrede veranlasst. Seit Jahren versuche ich durch aktive Mitarbeit in der AG Radverkehr zu verhindern, dass Radfahren in Jena zunehmend komplizierter und weniger attraktiv wird. Daran ist eine gewachsene Verkehrsdichte, aber auch (in meinen Augen) zahlreiche Planungsfehler schuld.

        Ihr Zitat (ja ich habe die Anführungsstriche bemerkt) war ohne Quellenangabe, das habe ich bemängelt. Leider ist der ADFC auch nicht so homogen in seiner Position, dass er m.E. als eindeutige und über jede Kritik erhabene Institution zitiert werden kann. Ich hingegen habe nicht zitiert, sondern eine allgemeine Erkenntnis widergegeben. Es gibt nicht DEN Verkehrsplaner, der erkannt hat, das die totale Separation der Verkehrsarten und -ströme uns nicht im Sinne geringerer Unfallzahlen voranbringt, sondern es handelt sich dabei um eine allgemeine Erkenntnis. Nichtsdestotrotz gebe ich ihnen am Ende einige Links mit Lesestoff für den morgigen Sonntag mit, wo sie sich gerne eine umfassendere Meinung bilden können. Ich btte sie nur, nicht Tatsachen zu vermengen. Wenn von den schmalen, unter schlechten Strassenverhältnissen im Randbereich leidenden angelegten Schutzstreifen die Rede ist, geht es gerade nicht um den im Löbdergraben. Dieser ist breit und in guter Qualität.
        Es tut mir leid, dass ihnen der Schutzstreifen in der Karl-Liebknecht-Strasse jeden Tage so viel Angst bereitet, freue mich aber, dass es sie nicht davon abhält weiter per Rad in der Stadt mobil zu sein. Tatsächlich mag einigen wegen der Nähe der Verkehrsarten etwas Unbehagen beschleichen, Tatsache ist aber, dass die gegenseitige Sichtbarkeit die Aufmerksamkeit erhöht und soweit bekannt, zu keiner mit dem Schutzstreifen zusammenhängenden Unfallhäufung führt. Ehrlich gesagt bewundere ich die Radfahrer ob ihres Optimismus, die nach der Haltestelle Geschw. Scholl Str. auf dem freigegebenen Fussweg bleiben und russischem Roulette gleich, ohne Sichtbeziehung zu möglicherweise aus dem Adrian-Beier-Stieg kommenden Kfz trotzend diesen zügig Richtung „Blattwerk“ und „Höhenfitness“ kreuzen. Dann lieber ein Pkw 30cm oder eine Straba 50cm neben meiner Wade in gleicher Richtung unterwegs. Die sehen mich wenigstens, und bei der Straba bin ich mir sicher, dass sie die Spur hält.
        Ohne Schutzstreifen wären die Autofahrer in der KARLI mglw. noch näher an ihnen dran.
        Wenn ich mal die Weichen in der KARLI zähle, komme ich auf genau eine. Welche habe ich übersehen? Und das es gewisse Grundvoraussetzungen zur Anordnung von Schutzstreifen bzgl. der Fahrbahneinteilung, der Parksituation und der Fahrbahnqualität gibt, versteht sich von selbst. Das die Stadt entschieden hat den Ausbau der KARLI bis zum Jenzigweg im oberen Teil auszusetzen, ist kein Verschulden der Radfahrer und ebensowenig können wir es erzwingen, deshalb gibt es dort oben aber eben auch keine Radverkehrsanlagen, was natürlich zu bedauern ist.

        Aber zurück zum Thema:
        Ich hoffe, dass Ihnen nicht entgangen ist, dass die Verkehrsituation im Lödgergraben im wesentlichen vom Abfluss über die Kreuzung Lutherplatz gesteuert wird und deren Leistungsfähigkeit ist nun mal begrenzt. Da der Leutragraben jetzt aber wieder geöffnet ist, sollte sich die Situation im Löbdergraben eigentlich wieder entspannt haben. Mglw. werden ihre Beobachtungen das bestätigen.

        Wie sie sicher bemerkt haben, teile ich ihre Auffassung das Schutzstreifen Notlösungen und gefährlich sind ganz und gar nicht. Weiterhin möchte ich sie darauf hinweisen, dass die Aufhebung der Zweispurigkeit im Löbdergraben wegen der seitlichen Berührungsunfälle vor dem Kupferhütchen und die Einrichtung des Schutzstreifens zwei separate Vorgänge des Fachdienstes Verkehrsorganistion waren.

        Sei es wie es sei, vllt. informieren sie sich unter den folgenden Links mal ein wenig zu Schutzstreifen und wie Fachleute die Verkehrsgefährdung einschätzen, dann sehen sie vllt. ein, dass dies kein Grund ist ihre Abschaffung zu begründen.

        Mit freundlichen Grüßen
        Thomas

        Wie versprochen anbei ein bißchen Lesestoff:

        http://www.adfc-diepholz.de/schutzstreifen-auf-der-fahrbahn/
        http://www.adfc.de/verkehr–recht/radverkehr-gestalten/radverkehrsfuehrung/radweg-oder-strasse—bast-studie-zu-unfallrisiko-von-radfahrern
        http://bast.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/253/pdf/V184.pdf Seite 60!!!
        http://www.adfc.de/schutzstreifen/radfahrstreifen-und-schutzstreifen
        https://de.wikipedia.org/wiki/Radverkehrsanlage#Schutzstreifen
        http://www.verkehrslexikon.de/Texte/RadSchutzstreifen01.php

  4. Dima

    Einfach nur traurig, wie sich die FDP in der Stadt Jena allein auf die Person Nietzsche und das Thema mehr Platz für mein Auto (um im (nur in den verkehrsstarken Zeiten am Vormittag und am Nachmittag) Stau zu stehen) reduzieren lässt. Diese selbst gemachten Schlagzeilen rettet sie vielleicht noch ein paar Monate bis zur nächsten Wahl. Gibt es nichts Wichtigeres in der Stadtpolitik zu tun ?

    • Clemens Beckstein

      @Thomas:

      hmm… ein bisschen kurios finde ich es schon, was Sie mir da alles unterstellen:

      „Herr Beckstein übt sich leider in etwas unsachlicher Diskussion, da er gefühlte Zahlen und Breiten mit ADFC Fakten und Zitaten mischt, die er nicht refrenziert….Die von Herrn Beckstein aus dem Rechtsfahrgebot konstruierte Benutzungspflicht für Schutzstreifen gibt es nicht.“

      ??

      Mein Kommentar enthielt genau ein Zitat – ein sehr langes des ADFC – und das war deutlich durch die dafür üblichen Anführungs– und Schlusszeichen gekennzeichnet… Deshalb habe ich hier auch weder irgendetwas unsachlich vermischt (meine Gefühle habe ich klar davon getrennt geäußert), noch irgendwas konstruiert (was Sie mir da – nicht besonders sachlich – unterstellen, ist klar erkennbar Teil des ADFC Zitats)

      „Das von Herrn Beckstein skizzierte klaustrophobe Schreckensszenario trifft auf diesen Streifen nun eben ganz und gar nicht zu, ebensowenig die heraufbeschworenen Gefahren am Ende des Streifens.“

      Ich sehe, Sie fühlen mit mir… 🙂 aber im Ernst:

      Nehmen wir doch die von Ihnen selber angeführten „Schutzstreifen Karl-Liebknecht-Strasse“.

      Die sind in der Tat ein besonders niederschmetterndes Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte oder auch wie man vielleicht auch den ein oder anderen Verkehrsentwickler (auf welche beziehen Sie sich denn in Ihren Zitaten?) gründlich missverstehen kann.

      Sie schreiben ja selber zu Recht:

      „Der Schutzstreifen in der Karl-Liebknecht Strasse, neben dem nicht mehr existierenden in der Löbstedter Strasse, war eine der ersten Umsetzungen dieser Art und ist den Platzverhältnissen geschuldet in Minimalbreite (1,25m incl. der Markierung).“

      „den Platzverhältnissen geschuldet“… in der Tat…

      Wenn ich auf dieser Radwegmogelpackung abends von der Arbeit regelmäßig nach Hause radle, sterbe ich tatsächlich jedesmal 1000 Angst-Tode, wenn mich ein Autofahrer bei Gegenverkehr, angesichts der viel zu schmalen Restfahrbahn rücksichtslos mit einem gefühlten Abstand von 30cm zwischen seiner Stossstange und meinem linken Unterschenkel überholt.

      Diese Angebotsstreifen zum Teil in beide Richtungen in die sowieso schon verengte Fahrbahn zu legen, obwohl jeweils rechts davon Parkplätze liegen (Fahrradfahrer lieben plötzlich vor sich aufgehende Autotüren oder ausparkende PKW) und parallel zu dem stadtauswärts führenden Streifen auf einem grossen Abschnitt ein gefühlt 10m breiter Gehsteig verläuft, auf dem massig Platz für einen echten Radweg wäre, passt m.E. eher zur Verkehrsplanung von Schilda als zu der einer sog. Lichtstadt

      Überflüssig darauf hinzuweisen, dass dann in der Karl-Liebknecht-Strasse gerade da sowohl Schutzstreifen als auch Radwege fehlen, wo es am gefährlichsten ist: in den Abschnitten, wo die Radfahrer Gefahr laufen von der Strassenbahn erfasst zu werden, weil sie der ein oder andere rücksichtslose Autofahrer bedrängt oder weil sie mit ihren Reifen in einer der zahlreichen Weichen zum Sturz kommen, in die sie die kurz davor abrupt endenden „Schutzstreifen“ führen (sehe ich auch oft an den Weichen in der Kreuzung Schutzstreifen Löbdergraben/Steinweg und am Ende des Steinwegs)… und sie fehlen natürlich ausgerechnet da, wo sie in der KALI am dringendsten benötigt würden, nämlich im unmittelbaren Einzugsbereich des Angergymnasiums, wo vor alllem radfahrende Schüler nicht nur mit dem Individualverkehr sondern auch noch mit der Strassenbahn und ihrem Gleisbett in Konflikt geraten können.

      „Eine weitere der Erkenntnis Verkehrsplaner aus den Neunzigern war unter anderem, dass es die gegenseitige Sichtbarkeit ist, die das Verständnis für die anderen Verkehrsteilnehmer, deren Gefahren und Nöte erkennen und vermeiden lässt und zwar gegenseitig.“

      Natürlich… aber wieso ist die ohne Schutzstreifen schlechter als mit Schutzstreifen?
      Trifft nicht eher das Gegenteil zu?

      „Man fand nämlich heraus, dass die meisten Unfälle dort auftraten, wo die sich in Sicherheit wiegenden Radfahrer auf ihren so schönen Radwegen unvermeidlich wieder auf die Autofahrer trafen, die die Existenz von Radfahrern mittlerweile komplett vergessen hatten, da sie ihnen ja nicht mehr so oft begegneten.“

      Und nicht nur Autofahrer sondern auch noch Straßenbahnen und Busse und LKWs und…

      Kluge Verkehrsplaner das sind…
      aber das war doch einer der Kernkritikpunkte, die wir mit dem Angebotsstreifen im Löäbdergraben (und ich weiter oben mit denen in der KALI) verbunden haben?

      Oder sehen das die Verkehrsplaner, auf die Sie sich da mehrfach völlig referenzlos beziehen für abrupt beginnende und endende und den Restverkehr (Straßenbahnen z.B.) kreuzende Schutzstreifen anders als für echte Radwege?

      Und warum dieser aggressive Ton und dieses herab würdigende Anprangern, wenn jemand auf etwas hinweist, was dieser jemand sogar unter Nennung von Gründen für problematisch hält?

      Nur weil dieser jemand etwas kritisiert, das man selber für sich und andere gesetzt hält?

      Vielleicht liegt es ja daran, dass Arne Petrich unseren Stadtratsantrag mit der Behauptung „Drei Jenaer Stadträten (Thomas Nitzsche, Clemens Beckstein und Alexis Taeger) gehen die vielen Radstreifen einfach nur noch auf den Wecker.“ zusammenfasst.

      Wie er zu dieser Meinung kommt, weiß ich nicht. Was mich angeht, so ist sie definitiv falsch (das war einer der Gründe, warum ich hier erläuternd kommentiere). Und auch in der BV selbst und in ihrer Begründung (er hat ja ausführlich daraus zitiert, muss sie also gelesen haben) steht etwas völlig anderes.

      Wie auch immer,

      Die Welt ist nicht schwarz-weiß, jeder Verkehrsteilnehmer ist heute Radfahrer, morgen Motorradfahrer, übermorgen PKW-Fahrer, und überübermorgen Nutzer des ÖPNV (Sie dürfen die Reihenfolge gerne verändern, wenn Sie die für bedenklich halten)

      Jemand, der darauf hinweist, dass eine gut gemeinte Not“lösung“ (und das sind Schutzstreifen immer im Vergleich zu Radwegen, denn die installiert man doch nur dort, wo ein Radweg nicht möglich ist) spätestens dann schlechter als gar kein Streifen für Radfahrer ist, wenn sie ein zusätzliches Sicherheitsrisiko für die Radfahrer erzeugt, ist doch nicht schon deswegen ein Feind der Radfahrer, weil er an der fraglichen „Lösung“ zusätzlich beklagt, dass sie zu allem Überfluss auch noch den motorisierten Verkehr massiv behindert.

      Jena hat massive Verkehrsprobleme. Die werden wir sicher nicht vernünftig lösen, wenn wir jedes dieser Probleme zuallererst zu einem Glaubenskrieg zwischen den beteiligten Typen von Verkehrsteilnehmern aufbauschen…

      Sorry das war jetzt lang, aber das Problem liegt mir wirklich am Herzen…

  5. Clemens Beckstein

    @Bernd Franz:

    Wir reden hier nicht von einem Fahrradweg, sondern von einem Angebotsstreifen, von denen es in Jena statt echter Fahrradwege, die man nicht schon durch schlichtes Anmalen der Strasse erhält, m.E. entschieden zu viele gibt (machen sich halt gut in der „grünen“ Bilanz der Stadt).

    Deswegen würde mit dem Rückbau dieses Angebotsstreifens auch kein Radweg wegfallen.

    Zwischen einem Fahrradweg, der den Namen verdient und einem Angebotsstreifen, wie wir ihn hier – abgesehen von gefühlt 10m unmittelbar vor der Ampel haben – besteht ein himmelweiter Unterschied, ich zitiere hierzu mal den für Radfahrer sicherlich unverdächtigen ADFC:

    „Schutzstreifen, oft auch Angebotsstreifen oder Suggestivstreifen genannt, sind Fahrspuren für Fahrradfahrer, die mit einer dünnen gestrichelten Linie am rechten Fahrbahnrand abgetrennt sind.

    Sie können ausgewiesen werden, wenn die bauliche Anlage eines Radweges oder Radfahrstreifens nicht möglich ist. Schutzstreifen dürfen markiert werden, wenn:

    die Fahrbahn insgesamt mind. 7 m, max. 8,5 m breit ist
    die Verkehrsbelastung der Straße ungefähr zwischen 5.000 und 10.000 Kfz/24h liegt
    das Parken am rechten Fahrbahnrand verboten ist oder Parkflächen rechts vorgesehen sind (Sicherheitsraum zum Schutzstreifen nötig!)
    der Schutzstreifen mind. 1,25 m, max. 1,6 m breit ist
    die verbleibende Fahrbahn mind. 4,5 m, max. 5,5 m breit ist
    Kraftfahrzeuge dürfen Schutzstreifen mitbenutzen, jedoch nur, wenn dies unvermeidlich ist und kein Radfahrer dadurch gefährdet oder behindert wird!

    Benutzungspflicht

    In den Verwaltungsvorsschriften zur StVO steht, dass Schutzstreifen aufgrund des Rechtsfahrgebotes für Radfahrer benutzungspflichtig seien. Dies muss für Angebotsstreifen, die schmaler als 1,4 m sind, ganz klar verneint werden! Das Rechtsfahrgebot in der StVO bedeutet gerade nicht, dass sich Radfahrer an den äußersten rechten Fahrbahnrand drücken müssen. Es ist immer ein ausreichender Sicherheitsabstand einzuhalten. Vom Rinnstein sind das gut 80 cm, von parkenden Autos wenigstens 1 m. Bei einer Breite eines Radfahrers von gut und gerne 60 cm wird deutlich, dass sich der Schutzstreifen meist garnicht (richtig) benutzen lässt.

    Kritik an Schutzstreifen

    Schutzstreifen bleiben länger nass und dreckig als die Fahrbahn für Kraftfahrzeuge (Photo: W. Strobl, Bonn)

    Schutzstreifen, eine relativ neue Einrichtung der StVO, werden – oft zu Recht – von Radfahrern heftig kritisiert.

    Schutzstreifen lösen ein Problem, das nicht existiert

    Schutzstreifen sind vorgesehen für Straßen, an denen Radfahrer ansonsten – wie es normal ist – im Fahrbahnverkehr mitfahren müssen. Dies tun sie andernorts auch ohne Linie oder sonstige Hilfsmittel – wozu also jetzt plötzlich welche anlegen? Meist waren die Fahrbahnen vor Anlage eines Schutzstreifens aufgrund der erheblichen Anforderungen durch die Mindestmaße überbreit und sehr komfortabel mit dem Rad zu befahren.

    Schutzstreifen führen zu minimalen Überholabständen

    Die Schutzstreifenmarkierung dient vielen Kfz-Lenkern als rechte Orientierungslinie. Sie fahren dann mit nur wenigen Zentimetern Abstand an dieser Linie entlang – egal ob dort ein Radfahrer fährt oder nicht. Das bedeutet, dass die vorgeschriebenen 2 m Sicherheitsabstand beim Überholen von Radfahrern deutlich unterschritten werden.

    Schutzstreifen, wie er in der Realität aussieht (Arminstraße, fahrradfreundliche Stadt Oberhausen)

    Schutzstreifen verleiten zum zu weit rechts fahren

    Aufgrund der Tatsache, dass Schutzstreifen vielfach (in Übereinstimmung mit der VwV-StVO!) viel zu schmal sind, verleiten sie Radfahrer dazu, ihren Sicherheitsabstand zum rechten Fahrbahnrand zu vernachlässigen. Dies führt zu einer erhöhten Gefährdung der Radfahrer.

    Schutzstreifen sind der schlechteste Teil der Fahrbahn

    Schutzstreifen liegen am rechten Fahrbahnrand; dort befinden sich auch Gullies, Risse aufgrund absackender Bankette und Glasscherben, die von den Autoreifen zur Seite weggeschleudert wurden. Sie sind auch noch Regen übermäßig lange nass, da sie von den Kfz nicht trocken gefahren werden (können).“

    Wenn man für die in Frage stehende Mogelpackung „Radweg“ am Löbdergraben (persönlich würde mich interessieren, ob die o.g. strassenverkehrsrechtlichen Anforderungen für seine Einrichtung in Gänze erfüllt sind) nun auch noch berücksichtigt, dass der nicht nur keine echte Verbesserung für die Radfahrer sondern eher einen Risikogewinn darstellt und darüber hinaus auch noch eine MASSIVE Beeinträchtigung des motorisierten Verkehrs (und da nicht nur der PKW!) verursacht – an einem Nadelöhr zhur Verbindung zweier wichtiger Bundesstrassen – dann muss – gerade für einen nachdenklichen Menschen – schon die Frage erlaubt sein, ob man mit so einer für die Radfahrer populistischen Masnahme der Sache nicht mehr schadet als nutzt.

    • Dima

      Vielleicht sollte man den Versuch wirklich mal machen und den Angebotsstreifen zu entfernen, Ich wage die Prognose, dass sich dadurch der Verkehrsfluss in dem Bereich und damit auch in der ganzen Stadt nicht erheblich ändert (den nun beobachteten Stau gab es auch schon in der „zweispurigen“ Zeit der letzten Jahre), d.h., dass der Angebotsstreifen nicht die Ursache von der „rush-hour“ ist sondern, dass ganz einfach zu viele Fahrzeuge zur gleichen Zeit durch die Stadt wollen. Einen Ausbau, der Verkehrsinfrastruktur der Stadt, dass es zu keiner Tageszeit zu einem Stau kommt, können und sollten wir uns nicht leisten. Das Ergebnis von solch einem Versuch können Sie sich gern in der Autostadt Kassel ansehen – große Überraschung auch dort am Vormittag und am Nachmittag Stau.
      Übrigens: jeder Radfahrende macht durch seinen persönlichen Verzicht auf das Auto, mehr Platz für Sie als Autofahrer. Da sollte man doch möglichst viele Menschen auf die Räder bringen um das Jenaer FDP-Recht auf ungestörten motorisierten Individualverkehr voran zu bringen

    • Jenenserin

      Liebe Dima, den genannten Stau gab es in dieser Form früher nicht, da wenn grün, alle wartenden Autos über die Kreuzung kamen. Heute aber fahren nur 3-4 , ja manchmal nur 2 Autos über die Kreuzung, da sich dort die Autoschlange von der Schnellstraße kommend noch nicht aufgelöst hat. Aus diesem Grund fahren die Autos nur sehr langsam los, wenn grün ist. Stehe ich dahinter und es ist gelb, fahre ich trotz voller Kreuzung rüber und stelle mich einfach links neben das wartende Auto und fädel mich dann ein. Reisverschlußverfahren. Keine Angst, wenn man direkt links neben dem Auto steht, behindert man auch keine Straßenbahn, es ist da noch genügend Platz zu den Schienen. …. Und ja , ich finde Angebotsstreifen für Radfahrer eher gefählich, weil sie Sicherheit suggerieren , die es nicht gibt. Ich fahre auch ohne Angebotsstreifen keinen Radfahrer um, der vor mir auf der Straße fährt, sondern warte bis ich eine Gelegenheit zum überholen habe.

      • Dima

        Liebe Jenenserin, da bringst Du ja ein auch von mir immer wieder beobachtetes Verhalten ins Spiel: die Autofahrer behindern sich selbst, weil sie noch schnell auf die Kreuzung fahren um ja nicht eine weitere Ampelphase warten zu müssen. Meistens reicht aber der Platz nicht und dann kann der Querverkehr auch nicht richtig fahren, … Kann man an fast jedem Morgen am Arbeitsamt beobachten. Daran sind aber nicht die Radfahrer schuld. Vmtl. sind die Autofahrenden nur neidisch, da der Radfahrer sich durch das durch die Autofahrer verursachte „Chaos“ schlängeln können. Laut StVO darf man aber eigentlich nur in eine Kreuzung einfahren, wenn man sie auch vollständig wieder räumen kann.
        Ich bin hocherfreut, dass Sie „… auch ohne Angebotsstreifen keinen Radfahrer um, der vor mir auf der Straße fährt, sondern warte bis ich eine Gelegenheit zum überholen habe. …“. Leider sind nicht alle so aufmerksam wie Sie.

  6. Bernd Franz

    An die genannten Stadträte „manchmal muss man sich fragen, ob solche populistischen Äußerungen notwendig sind!“. Als Fußgänger, Fahrrad.- , Motorrad.- und Autofahrer kann ich mich in alle Varianten der Mobilität herein versetzen. Das Bestreben der Stadt sollte ein Wachstum hinsichtlich Wirtschaft, der Urbanisierung, Attraktivität und vor allem der Zufriedenheit der Bewohner sein!
    Viele berufstätigen Pendler sind auf ihr Autos, Motorräder oder öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Mangels fehlendem Straßennetz und bestehender – topologischer Struktur gibt es für Jena wenig Alternativen. Seit Jahren wird der Ausbau von Umgehungsstraßen blockiert, wie bspw. die Westtangente. Anderseits sind öffentliche Stadtverkehrsmittel in Ihrem Preisregime stetig gestiegen , wodurch viele Jenaer Bewohner auf Ihre Fahrräder umgestiegen sind. Die Stadt kann eigentlich nur noch Wachsen indem man Umgehungsstraßen baut bzw. weiter ausbaut…. wo auch Fahrradwege integriert werden (auch unter dem Aspekt der Entschädigung an einige Bewohner, die Grundstücke aufgeben müssen!) Letzte Anmerkung an die Stadträte “ Erst eine Sache komplett durchdenken und dann eine Äußerung tätigen! “ Es wäre ein Armutszeugnis, wenn Fahrradwege und weitere Parkplätze wegfallen würden!

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