Fair und ehrlich ist was anderes Herr Oberbürgermeister Schröter!

KONSEQUENZ: Für mich persönlich hat der Herr Oberbürgermeister mit dieser Weisung jeglichen Respekt verspielt und verloren. 

Weißes Rauschen für die Augen – Fragen über Fragen:

Was tut man nicht alles, um ein erwünschtes Selbstbild vor jeglichen Beschädigungen und Kratzern zu bewahren?
Wen hat es noch nicht betroffen, dass er für Fehler, für falsche Entscheidungen, für Irrungen in Sichtweisen und Handlungen mit Kritik bedacht wurde?

Wenn man beständig mit dem alten Sinnspruch “Nur wer ohne eigene Fehler ist, der werfe den ersten Stein” konfrontiert wird, besonders in herausragender, in exponierter Funktion!
Solche Kritik zuzulassen, sie anzunehmen und das eigene Handeln einer gründlichen Prüfung und einer Wandlung zu unterziehen, um künftig weiterer Kritik nicht ausgesetzt zu sein, ist ein Symbol wahrer Größe.

Doch warum sollte man Kritik zulassen, wenn man sich über Derartiges erhaben fühlt?
Warum sollte man zulassen, dass auch Andere von Fehlern, von Irrungen und Fehlentscheidungen erfahren?
Andere, für die man gern der Unfehlbare, der “Gottgleiche” sein möchte?

Ja, ein solcher Gottgleicher hat sich nun offenbart, ein gern Unfehlbarer, der aus weisungserzeugtem Unwissen über eigene Untaten weiter möglichst ungeteilte Zustimmung zum Weiterhandeln erfahren oder erzeugen möchte. Der am 15. April 2018 um 18.00 Uhr aus den Medien gern erfahren möchte, dass er weitere sechs Jahre den Konzernchef Jena´s spielen darf mit all den vielen Vorteilen, die ein solches Amt mit sich bringen kann:

Sein Amt stundenweise niederzulegen, um nicht gegen das damit verbundene Neutralitätsgebot auf politischen Demonstrationen zu verstoßen;
beleidigende und strafbare Fingerzeige gegen andere Menschen ausführen zu dürfen;
versprechen zu können, ohne ein Versprechen halten zu müssen;
politische Konkurrenten auszugrenzen, unpolitische Konkurrenz zu bannen…

Ja, der einstige Amtshintergrund unseres noch amtierenden Oberbürgermeisters verleiht ihm das Recht, über für ihn unliebsame Personen und Meinungen “Bann und Acht” zu verhängen, Kritik auszusperren, die Informationsfreiheit (die auch bis in Dienstverhältnisse wirken darf) auf dem Weisungsweg zu verletzen, ja zuletzt den Straftatbestand des “Amtsmissbrauches!” zu erfüllen! Harte Brocken, die ich hier in den Raum stelle, aber es sind nicht nur bloße Behauptungen, sogenannte “Fake-News” oder gar eine Verunglimpfung einer Amtsperson. Es sind Fakten!

Denn wie ich erfahren durfte, wurde auf Weisung des Herrn Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter der Zugriff auf seine größte, faktenbezogene Kritikseite in Jena, auf meinen Blog “arnepetrich.de”, für alle Dienststellen, Arbeitsstationen und Arbeitsplätze innerhalb der Stadtverwaltung, der Eigenbetriebe und angeschlossener Behörden gesperrt. Nach der Eingabe der Website erscheint in allen Amtsstuben Jena´s – EINE WEIßE SEITE ! Jenes “weiße Rauschen” für die Augen.

Die Webseite des OB darf der Behördenmitarbeiter nach Lust und Laune besuchen, Kritiker und nun auch Konkurrenten um das geliebte Amt werden jedoch ausgesperrt. Ist das schon Zensur, ist es Tatsachenunterdrückung zum Selbstzweck, ist es Willkür?

Nun, ich hoffe, dass meine Anfragen beim Verwaltungsamt, beim Verursacher und vielleicht bei einigen Mitarbeitern der Verwaltung mir die erhofften Antworten bringen werden. Zum Schutze eigener Interessen kann eine Selektion von wahrhaftigem Wissen und Informationen nur dann dienlich sein, wenn man seine missbrauchte Reputation zu bewahren gedenkt.

Denn Respekt, besonders in einer solchen noch besetzten Position und unter dem Vorzeichen der bevorstehenden Wahlen, ist ein tragender Bestandteil der Hoffnung auf eine
Erneuerung des Mandates.

Für mich persönlich hat der Herr Oberbürgermeister mit dieser Weisung jeglichen Respekt verspielt und verloren. Ein weiterer Grund durch meine Kandidatur als Oberbürgermeister nach mehr Ehrlichkeit und Offenheit in unserem Jena zu streben!

Nachsatz: Ich bin dann schon mal auf die Ausrede gespannt, die natürlich auch veröffentlicht wird!