Im Rahmen der Notbetreuung an den Jenaer Einrichtungen informiert die Stadtverwaltung aktuell über das Verfahren zur Notbetreuung. Die betroffenen Einrichtungen wurden bereits informiert und werden die nachfolgenden Regelungen umsetzen.

Für die Kindertagesstätten gelten die Verfahren vorerst bis zum 31.01. und für Schulen bis zum 22.01.2021, da die Winterferien sehr wahrscheinlich vorgezogen werden.

Die grundsätzliche Entscheidung zur Versorgung von Kindern in den Einrichtungen treffen die jeweiligen Leitungen. Die Betreuung kann für Kinder bis einschließlich Klassenstufe 6 angeboten werden. Als Nachweis genügt eine Bescheinigung des Arbeitgebers. 

Dazu müssen beide Voraussetzungen erfüllt werden:

  • Die ausgeübte Tätigkeit eines Elternteils ist zwingend notwendig in der Pandemieabwehr bzw. -bewältigung oder in Bereichen von erheblichen öffentlichen Interesse(insbesondere Gesundheitsversorgung und Pflege, Bildung und Erziehung, Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung bzw. der öffentlichen Verwaltung,Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur und Versorgungssicherheit, Informationstechnik und Telekommunikation, Medien, Transport und Verkehr, Banken undFinanzwesen, Ernährung und Waren des täglichen Bedarfs)

  • Die Erledigung des Dienstes oder der Tätigkeit ist im Home-Office nicht möglich.
Gegenüber den Leitungen der Einrichtungen muss jedoch glaubhaft vorgelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können.

Die Notbetreuung steht darüber hinaus jedem zur Verfügung, wenn diese zur Vermeidung einer Kindeswohlgefährdung erforderlich ist oder die Personensorgeberechtigten glaubhaft darlegen, dass ihnen bei einer betreuungsbedingten Einschränkung der Erwerbstätigkeit die Kündigung oder unzumutbarer Verdienstausfall droht.

Das Formular zum Antrag auf Notbetreuung findet sich unter dem nachfolgenden Link: https://bildung.thueringen.de/fileadmin/2021/2021_Antrag_Notbetreuung.pdf